Über mich

1992 wurde ich in München geboren und lebe seitdem am Rande des Oberlands im Münchner Landkreis. Ich liebe die Natur, meine Katzen Violetta und Lucia (aka Lucifer) – und natürlich Bücher. 

Schön, dass du da bist!

Simone

Wie das Schreiben einfach keine Ruhe geben wollte, bis ich endlich zuhörte.

Das Schreiben und ich, das ist eine lange Geschichte voller Geheimnisse. Vielleicht lässt sie sich am besten so zusammenfassen: Ich habe mich sehr lange vor dem Anfangen gedrückt.

Schon immer hat mich die Leidenschaft begleitet, in Fantasiewelten einzutauchen. Bücher sind mein Lebenselixier. Und dieses Bedürfnis, selbst Worte aneinanderzureihen und zu Papier zu bringen habe ich, seit ich schreiben kann. Doch zunächst wollten zwei mächtige Gegner besiegt werden: Zweifel und Ablenkung. Erstere saßen mir permanent auf der Schulter, um mir leise einzuflüstern, ich könne das nicht. Meine Ideen wären überholt und mein Schreiben nicht gut genug. Und wenn dann doch mal eine Inspiration so penetrant angeklopft hat, dass die Zweifel sie nicht mehr kleinreden konnten, gab es immer so viele andere Dinge zu tun.

In der Grundschule wusste ich nie, was ich bei „Hobbys“ ins Freundebuch schreiben sollte. Außer lesen? Ähm, nicht viel? Keine Ahnung, wann sich das geändert hat, aber über kurz oder lang stand ich plötzlich da, mit einer Million Hobbys und viel zu wenig Zeit. Reiten, Ballett und Jazz Dance, Klavier, Cello und ein bisschen Gitarre, Yoga, Fotografie, persönliche Weiterentwicklung, Ernährung und Gesundheit, Wandern… Irgendwo dazwischen Freunde und Familie, und, ach ja, eine Ausbildung, Studium, dann der Vollzeitjob. Das Lesen war immer mein Anker, um die Stresshormone wieder runterzufahren. Aber wo um alles in der Welt sollte dabei das Schreiben bleiben?

Abgesehen davon, meinen Ideen nicht zu trauen, hatten die Zweifel noch ein weiteres Ziel. Sie wollten mich davon abhalten, anderen von meiner Leidenschaft zu erzählen. (Deshalb stand im Freundebuch bei „Das möchte ich mal werden“ auch nie „Autorin“.) Und so trug ich den Wunsch, zu schreiben, jahrzehntelang still und heimlich in meinem Inneren. Das führte natürlich dazu, dass niemand nach einem Fortschritt fragte. Ganz anders als Klavier-, Ballett- und Reitlehrer. Oder der Chef.

Glücklicherweise führte eines meiner Interessen, die Beschäftigung mit Achtsamkeit und persönlicher Weiterentwicklung, dazu, dass ich mich mit meinen Lebenszielen auseinandergesetzt habe. Und irgendwann fiel der Groschen: Ich will nicht mein Leben lang Projektmanagerin bleiben und nebenbei das bisschen Freizeit genießen! Ich mag meine Hobbys, aber ich liebe es, zu schreiben. Höchste Zeit, die Prioritäten zu sortieren! Nach dieser Erkenntnis ging es plötzlich ganz leicht. Das halbfertige Jugendromanprojekt wurde zur Seite gepackt, ich habe einen Antrag auf Teilzeit gestellt, der Montag wurde mein fester Schreibtag. Und endlich konnte sich eine Routine einstellen, um an meinem aktuellen Herzensprojekt zu arbeiten.

Somit ist das Schreiben seit Oktober 2020 ein offizieller Teil meines Alltags. Mittlerweile habe ich sogar anderen Menschen davon erzählt. Und es fühlt sich unfassbar gut an, dieser einen Leidenschaft nachzugehen, die einfach nicht still sein wollte, bis ich sie endlich in mein Leben gelassen habe.

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